Perfect Privacy VPN Manager Konfiguration

Hauptfenster:

Im Hauptfenster sehen Sie eine Liste mit allen Perfect Privacy Standorten. Wenn Sie in den Einstellungen die erweiterte Serverkonfiguration benutzen (siehe unten), so können Sie spezifische Server des Standortes auswählen, sofern vorhanden.

Hinter jedem Servereintrag befinden sich zwei Buttons. Der erste (Steckersymbol) stellt eine VPN-Verbindung mit dem entsprechenden Server her oder trennt diese wieder, wenn eine Verbindung besteht. Beachten Sie bitte, dass Sie die bestehende Serververbindung beenden müssen, bevor Sie sich mit einem anderen VPN-Server verbinden.

Der zweite Button zeigt die Log-Datei der entsprechenden Verbindung an. Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn in der aktuellen Session bereits zu dem entsprechenden VPN-Server verbunden wurde.

Im unteren Bereich finden Sie vier Buttons. „Server pingen“ pingt alle VPN-Server aus der Liste an (Sie können die Server dann nach der Ping-Zeit sortieren indem Sie einmal auf die Überschrift „Ping“ klicken). Wenn Sie den Ping nicht durch einen weiteren Klick auf „Ping Stoppen“ unterbrechen, geschieht dies nach einigen Minuten automatisch.

Der zweite Button bringt Sie zu den Einstellungen, „Beenden“ schließt das Programm und „Minimieren“ schließt das Fenster ohne den VPN Manager zu beenden. Um zurück ins Hauptfenster zu gelangen, rechtsklicken Sie auf das VPN Manager Symbol in der Traybar und wählen „Status“ aus.

Über die Traybar können Sie direkt eine VPN-Verbindung aufbauen oder beenden, indem Sie unter Verbindungen den gewünschen Server auswählen und auf „Verbinden“ beziehungsweise „Trennen“ klicken.

Einstellungen

Klicken Sie im Hauptfenster auf „Einstellungen“, um weitere Funktionen wie den Firewall- und DNS-Schutz zu konfigurieren. Das Einstellungsfenster besteht aus fünf Bereichen, auf die Sie über einen Klick auf die entsprechenden Tabellenreiter zugreifen können.

Neben der detaillierten Beschreibung in dieser Dokumentation haben die meisten Optionen eine integrierte Hilfe. Schweben Sie mit dem Mauszeiger über eines der blauen Fragezeichen um eine genauere Beschreibung der entsprechenden Option zu erhalten.

Perfect Privacy Einstellungen

Zugangsdaten

Im Tabellenreiter „Perfect Privacy Einstellungen“ können Sie wahlweise Ihre Zugangsdaten speichern. Wenn Sie diese Felder leer lassen, werden Sie bei jedem Neuaufbau einer VPN-Verbindung nach Ihrem Nutzernamen und Passwort gefragt.

TCP-Konfigurationsdateien herunterladen

Standardmäßig verwendet Perfect Privacy UDP als Protokoll. Sollten Sie aus irgendeinem Grund TCP-Verbindungen vorziehen, aktivieren Sie diese Checkbox. Im Normalfall sollte diese Option deaktiviert bleiben, da UDP-Verbindungen zuverlässiger funktionieren.

Erweiterte Serverkonfiguration herunterladen

Setzen Sie diese Checkbox, um bei Standorten mit mehreren Servern einen spezifischen Server auswählen zu können. Wenn Sie diese Option aktivieren müssen Sie die Konfiguration aktualisieren, bevor dies wirksam wird.

Konfiguration aktualisieren

Mit einem Klick auf diesen Button können Sie die Perfect-Privacy-Konfiguration jederzeit manuell herunterladen. Sie können dies auch automatisch konfigurieren, siehe Tabellenreiter „Programm Einstellungen“.

Nutzerkonto

Schließlich wird Ihnen hier angezeigt, wann Ihre Perfect-Privacy-Mitgliedschaft ausläuft. Das funktioniert nur, wenn Sie Ihre Nutzerdaten unter „Zugangsdaten“ eingetragen haben.

Programm Einstellungen

Starteinstellungen

Hier können Sie festlegen, ob der VPN Manager automatisch gestartet wird, nachdem Windows gestartet wurde. Ist „Minimiert starten“ aktiviert, so wird die Anzeige des Hauptfensters unterbunden (Aufruf über das die Traybar). Ferner können Sie festlegen, dass beim Programmstart automatisch eine VPN-Verbindung aufgebaut wird. Wählen Sie dazu einen Server in der Auswahlbox „Beim Starten automatisch verbinden“ aus.

Konfigurations-Aktualisierung

Hier können Sie einstellen ob und wie oft die Perfect Privacy Konfiguration aktualisiert werden soll. Die Voreinstellung von einmal pro Woche ist empfohlen.

Serverliste

Legen Sie fest, nach welchem Kriterium die Serverliste im Hauptfenster sortiert werden soll. Voreingestellt ist, dass Gigabit-Server zuerst gelistet werden. Wenn Sie „Bandbreitenanzeige invertieren“ anwählen, schalten Sie die Anzeige im Hauptfenster von „Verfügbare Bandbreite“ auf „Aktuelle Auslastung“ um.

Firewall und DNS

Firewall

Hier können Sie den Firewall-Schutz in drei Stufen konfigurieren. Die erste Stufe, „Beim Tunnelstart aktivieren“, unterbindet allen Netzwerkverkehr, der nicht über VPN geleitet wird, solange eine VPN-Verbindung besteht. Wählen Sie „beim Programmstart aktivieren“, um unverschlüsselten Netzwerkverkehr zu verhindern, sobald das Programm gestartet ist. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, funktioniert die Internetverbindung nicht, wenn der VPN Manager läuft aber keine Tunnelverbindung aufgebaut wurde. Die dritte Stufe, „Dauerhaft aktivieren“ verhindert unverschlüsselten Netzwerkverkehr grundsätzlich. Sie müssen also erst eine VPN-Verbindung aufbauen, bevor Sie auf das Internet zugreifen können.

DNS Leak-Schutz

Der DNS-Schutz bietet die gleichen Einstellungsmöglichkeiten wie der Firewall-Schutz. Zusätzlich können Sie optional festlegen, dass feste Perfect Privacy DNS-Server genutzt werden. Ist die Einstellung „DNS Server manuell einstellen“ deaktiviert, so wird der Perfect Privacy Server für DNS zufällig ausgewählt.

IP und Ports

Unter diesem Tabellenreiter können Sie Port-Weiterleitungen festlegen. Wenn Sie „Zufällige Ausgangs-IP nutzen“ anwählen, so wird bei Verbindungen zu VPN-Servern, die mehrere IP-Adressen haben, Ihnen eine zufällige zugewiesen (standardmäßig aktiviert). Ist die Checkbox nicht markiert, erhalten Sie stets die erste externe IP-Adresse.

„Standard Port-Weiterleitungen aktivieren“ legt bei Verbindung drei zufällige Port-Weiterleitungen an. Sie können diese im Hauptfenster einsehen, indem Sie unter der aktiven Verbindung auf „Details“ klicken.

Wenn „Konfigurierbare Port-Weiterleitungen“ markiert ist, können Sie manuelle Port-Weiterleitungen einstellen. Wählen Sie dazu den entsprechenden Server im Auswahlfeld darunter aus und klicken Sie auf „Festlegen“. Anschließend können Sie unter „Port Weiterleitung auf lokalen Port“ den Port bestimmen und mit „Hinzufügen“ die Port-Weiterleitung aktivieren.

Ein Klick auf „Hinzufügen“ bei „1-zu-1 Port-Weiterleitung“ erstellt eine weitere zufällige Port-Weiterleitung.

Bitte beachten Sie, dass Port-Weiterleitungen nach sieben Tagen automatisch ablaufen. Wenn Sie in der untersten Zeile „Port Weiterleitungen Automatisch erneuern“ aktivieren, werden die gespeicherten Port-Weiterleitungen nach Ablauf automatisch neu eingestellt.

OpenVPN Service

Hier können einige Einstellungen zum OpenVPN-Dienst festgelegt werden. Wahlweise können Sie den Debug-Level für die Log-Datei erhöhen. „Log immer anzeigen“ sorgt dafür, dass die Log-Datei beim Aufbau einer Verbindung automatisch angezeigt wird.

Ferner können Sie hier festlegen, wo sich das OpenVPN-Binary befindet, den Dienst de- oder neuinstallieren und bestimmen, den OpenVPN-Dienst grundsätzlich nicht zu benutzen („Service nicht verwenden“), falls Sie beispielsweise eine andere VPN-Software nutzen.