Perfect Privacy VPN Manager Dokumentation

Hauptfenster

Im Hauptfenster des Clients können Sie eine Verbindung zu einem Server Ihrer Wahl herstellen, indem Sie auf das entsprechende Stecker-Symbol klicken. Ein Klick auf das Lupen-Symbol öffnet ein Fenster mit dem Verbindungslog.

Unten im Fenster können Sie einen Ping Test durchführen, der die Latenz zu allen Perfect-Privacy-Servern anzeigt. Mit einem Klick auf „Einstellungen“ können Sie die Software im Detail konfigurieren.

Perfect Privacy Einstellungen

Im ersten Tabellenreiter der Einstellungen finden Sie die „Perfect Privacy Settings“. Hier müssen Sie Ihre Perfect-Privacy-Zugangsdaten eingeben, unten wird angezeigt, wie lange Ihr Account gültig ist.

Zudem können Sie hier auswählen, ob Sie OpenVPN oder IPSec Verbindungen nutzen wollen. Änderungen werden nach einem Klick auf „Schließen“ übernommen.

Programm Einstellungen

In den Programm-Einstellungen können Sie das Startverhalten des Clients ändern: Sie können festlegen, dass der VPN Manager automatisch beim Windows-Boot startet und Sie können auch festlegen, dass automatisch zu einem VPN-Server verbunden werden soll.

Unter „Serverliste“ können Sie verschiedene Sortierungsoptionen für die Server im Hauptfenster festlegen, sowie die Anzeige der Bandbreite invertieren (zeigt dann die momentane Auslastung anstatt der freien Kapazität).

Außerdem können Sie festlegen, ob Sie die individuelle Serverkonfiguration verwenden möchten. Ist dies aktiviert, so können Sie sich zu spezifischen Server an einem Standort verbinden. Diese Einstellungen können nur verändert werden, wenn keine VPN-Verbindung besteht.

Änderungen in der Sektion „OpenVPN Einstellungen“ erfordern einen Neuaufbau des VPN-Tunnels. Unter Verschlüsselung kann die Encryption-Cipher eingestellt werden. Beispielsweise kann man zur schwächeren Cipher AES-128 wechseln, wenn starke Verschlüsselung keine Rolle spielt (Streaming, Downloads, etc.) und der VPN-Client auf einem Rechner mit schwacher CPU läuft.

Wenn Stealth VPN nicht aktiviert ist (siehe weiter unten), können Sie hier einstellen, ob sie TCP oder UDP als Protokoll verwenden möchten – generell empfehlen wir UDP für bessere Verbindungs-Stabilität.

Firewall und DNS

Hier können Sie das Verhalten des Firewall- und DNS-Leak-Schutzes festlegen. Der Schutz ist standardmäßig aktiv, sobald eine VPN-Verbindung besteht. Sie können hier festlegen, dass der Schutz auch ohne VPN-Verbindung besteht – entweder grundsätzlich, oder nur wenn der VPN-Manager läuft. In beiden Fällen besteht dann aber keine Internetverbindung bis zu dem Zeitpunkt, wo sie eine VPN-Verbindung herstellen.

Ist „Zugriff auf lokalen Router blockieren“ aktiviert, verhindert das direkten Zugriff auf Ihren lokalen Router (LAN funktioniert weiterhin, aber Sie können keine Pakete direkt zum Router schicken).

„Diesem Programm Downloads ohne VPN erlauben“ erlaubt dem VPN Manager auch ohne bestehende VPN-Verbindung Updates und Serverstatistiken herunterzuladen, auch wenn der Firewall-Schutz aktiv ist.

Schließlich können Sie hier noch einen permanenten Perfect-Privacy-Nameserver festlegen, indem Sie „DNS manuell einstellen“ aktivieren und einen Server aussuchen. Standardmäßig ist dies deaktiviert und Sie erhalten einen zufälligen Perfect-Privacy-Nameserver.

Wenn der Firewall- und DNS-Leak-Schutz aktiv ist, so wird das im Hauptfenster mit einem „F“ und „D“ oben rechts angezeigt.

IP und Ports

In dieser Sektion können Sie festlegen, ob Sie eine zufällige IP-Adresse vom VPN-Server verwenden möchten und die Port-Weiterleitungen einstellen.

„Standard Port-Weiterleitungen aktivieren“ öffnet drei Ports, die vom Perfect-Privacy-Server weitergeleitet werden. Sie können diese Ports anzeigen, wenn Sie bei aktiver VPN-Verbindung im Hauptfenster unter dem Server auf „Details“ klicken

Wenn Sie konfigurierbare Port-Weiterleitungen aktivieren, können Sie selbst Ports für die Weiterleitung bestimmen. Wählen Sie dazu einen Server aus und klicken Sie auf „Festlegen“. Anschließend können Sie unten den gewünschten lokalen Port angeben und auf „Hinzufügen“ klicken. Außerdem können Sie mit „1 zu 1 Port-Weiterleitung“ zufällige Ports für das Forwarding festlegen.

Beachten Sie, dass Port-Forwardings nach sieben Tagen auslaufen. Wenn Sie „Port-Weiterleitungen automatisch erneuern“ aktivieren, so werden die Ports nach sieben Tagen automatisch neu festgelegt.

Cascading & Stealth

Hier können Sie kaskadierte Verbindungen („Multi-Hop“) ermöglichen und festlegen wie viele Hops maximal benutzbar sind.

Stealth VPN erlaubt das Tunneln der VPN-Verbindung über SSH, stunnel oder obfsproxy2/3. Sie können außerdem auswählen, welcher Port verwendet werden soll: 22 (SSH), 53 (DNS), 443 (SSL) oder einen zufälligen hohen Port. Das zum einen nützlich, um auch in Ländern mit zensierten Internetzugängen frei surfen zu können. Zum anderen ermöglicht Obfuscation das Umgehen von Firewall-Sperren in Schul-, Universitäts- und Firmen-Netzwerken, da Traffic auf Port 53 und 443 normalerweise erlaubt ist. Wenn Sie Stealth VPN aktivieren, wird automatisch auf TCP-Konfiguration gewechselt und erfordert einen Neuaufbau der VPN-Verbindung.

Schließlich können Sie hier die entsprechenden Einstellungen vornehmen, wenn Sie über einen Proxy-Server zum VPN verbinden möchten.

Sonstige Einstellungen

Im letzten Tab können Sie den Debug-Level einstellen und das Debug-Log anzeigen, wenn Sie dazu vom Support gebeten werden.

Sie können hier auch manuell auf neue Updates überprüfen, aber die Software tut dies beim Öffen des „Sonstige“ Tab automatisch. Ebenso wird periodisch auf Updates geprüft.

Letztlich können Sie einen Reset der Netzwerkeinstellungen vornehmen, was die TAP-Adapter sowie die Firewall- und DNS-Leak-Einstellungen zurücksetzt. Dies ist normalerweise nur nötig, wenn der Perfect-Privacy-Support hierum bittet.

Hinweise und Warnungen im Hauptfenster

Wenn der Firewall- und DNS-Leak-Schutz aktiv ist, so wird dies mit einem „F“ beziehungsweise „D“ oben rechts im Hauptfenster angezeigt.

Wenn der DNS-Leak-Schutz nicht aktiv ist und sie einen lokalen Nameserver (wie 192.168.1.1) eingetragen haben, zeigt der VPN Manager unten links eine Warnung an. Wenn Sie auf das Symbol klicken, öffnet sich ein Fenster, dass Ihnen die Möglichkeit gibt, den DNS-Leak-Schutz zu aktivieren.

Die Perfect-Privacy-Software überprüft automatisch, ob Updates bereitstehen. Wenn eine neue Version gefunden und heruntergeladen wurde, so zeigt der Client unten links ein blaues Informations-Icon an, dass sie daran erinnert, dass sie den VPN Manager neu starten sollten.

Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder sonstiges Feedback zu dieser Dokumentation haben, verwenden Sie bitte den dazugehörigen Thread in unseren Community-Foren.